Bierschmiede

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Bierschmiede
Bierschmiede
Adresse Seefeld 56
Ort 4853 Steinbach am Attersee
Bezirk Vöcklabruck
Bundesland Oberösterreich
Gründungsjahr 2015
Brauereityp Kleinbrauerei
Rechtsform GmbH
Eigentümer Familie Scheckenberger
Website http://www.bierschmiede.at
Karte
Bierschmiede (Oberösterreich)
Bierschmiede
47.8391313.547951Koordinaten: 47° 50′ 21″ N, 13° 32′ 53″ O

Die Bierschmiede ist eine Kleinbrauerei in der Gemeinde Steinbach am Attersee im Bezirk Vöcklabruck (Oberösterreich). Die Brauerei wurde 2015 gegründet.

Geschichte

Mario Scheckenberger braute lange Jahre als Hobbybrauer auf einer vom Argus-Bräu angekauften Anlage, die er in einer Holzhütte neben seinem Wohnhaus einstellte. Die Anlage bestand aus einer doppelwandig, mit Öl gefüllten 50 Liter Sudpfanne mit elektrischem Rührwerk, die zugleich als Maischebottich und Sudpfanne eigesetzt wurde. als Hauptgärgefäß diente eine eine grüne Lagerhaus-Tonne, der Reifeprozess erfolgte n einem Druckfass. Danach wurde das Bier mit einer eigenen Flaschenabfüllanlage in Flaschen abgefüllt. 2010 stieg Scheckenberger auf eine 50 Liter Anlage der Firma Gruber um und 2013 holte er mit seinem „Citra Pils“ den Staatsmeistertitel der Staatsmeisterschaft der Haus- und Kleinbrauer. Insgesamt braute Scheckenberger unter dem Namen „ScheckiBräu“ mehr als 30 verschiedene Biersorten.

Scheckenberger investierte 2015 in die Eröffnung einer gewerblichen Brauerei, die er im ehemaligen Freizeitzentrum in Steinbach am Attersee eröffnete. Nachdem er im Jänner 2015 das 10 hl Sudwerk aufstellen konnte, erfolgte am 5. Juli 2015 die offizielle Eröffnungsfeier. Da der Großvater des Brauers Schmied gewesen war, wurde die neue Brauerei „Bierschmiede“ getauft. Die Biere können zwischen Donnerstag und Samstag im der Brauerei angeschlossen „Gschäft’l“ erworben oder in der Braustub'n verkostet werden.Auch Brauereiführungen sind nach Anmeldung möglich.

Biersorten

Scheckenberger braut auf seiner anlage zwei Mal pro Woche Bier, das in sechs Gärtanks in einemvon der Ausschank aus einsehbarem Raum vergärt wird. Die Namen der Biersorten erinnern wie der Brauereiname selbst an das Schmiedehandwerk. Beim „Werkstück“ handelt es sich um ein Märzen mit hellem Pilsner Malz und Karamellmalzen, das mit Celeja Aromahopfen gehopft wurd. Im „Meisterstück“ findet sich das bei der Staatsmeisterschaft prämierte Pils wieder, für das Celeja- und Citra-Hopfen verwendet wird. Beim „Zunder“ handelt es sich um Bier mit mildem Raucharoma, das „Amboss“ ist ein Imperial Stout mit 9,5 %. Hinzu kommen noch das „Rotglut“, ein Altbayrisch-Dunkel, dem neben Pilsener Malz und Karamellmalz auch dunkles Roggenmalz zugegeben wurde sowie der „Hammer“, ein Baltic Porter mit 7,0 %.

Weblinks